Gemeindehaus der Markuskirche
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Projekt
Gemeindehaus der Markuskirche
Zeitraum
2015
Bauherr/Kunde
Evangelische Kirchengemeinde Porz vertreten durch Pfarrer Andreas Daniels
Bruttogeschossfläche
415m²
Kurzbeschreibung
geladener Wettbewerb, 3.Preis

Auftraggeber: Evangelische Kirchengemeinde Porz vertreten durch Pfarrer Andreas Daniels
Standort: Martin-Luther-Strasse, Köln-Porz
Raumprogramm: ein großer Saal (211qm), eine Foyerfläche (72qm), ein Sitzungsraum/ Sakristei (25qm), ein Küsterbüro (16qm), eine Küche (20qm) und Toiletten (21qm)

Das Gemeindehaus ist als Anbau an die Kirche geplant. Die Funktionen des neuen Gemeindehauses bilden gemeinsam mit dem bestehenden Kirchenraum ein homogenes Ganzes und stehen sinnbildlich für die Vielfalt der Gemeinde. Ausgehend von der nördlichen Giebelscheibe des Kirchenbaukörpers, welche dem ausgewiesenem Baugrundstück zugewandten ist entwickelt sich das neue Gemeindehaus. Bezüge aus der Umgebung, Kanten, Fluchte, Höhen des bestehenden Kirchenbaus und die Grundstücksgeometrie sind maßgebende Referenz für die Ausbildung des neuen Baukörpers. Die Dachfaltung der Markuskirche legt sich schützend über das neue Gemeindehaus. Gleichsam der Kirche entwachsen, schmiegt sich der Entwurf in das kleine Grundstück ein. Das Gebäude präsentiert sich nach Osten und Westen mit großzügiger Verglasung. Die einladende Transparenz spiegelt den Wunsch der Nähe zur Gemeinde wieder. Aus Scheiben, wie das Grundriss-Hexagon der bestehenden Kirche, wird der erweiterte Gebäudekomplex errichtet. Vom höchsten Punkt der Giebelscheibe und somit von einem der maßgebenden Gestaltungselemente der Kirche strahlt fächerartig die gefaltete Dachlandschaft über den neuen Gemeindebau und findet eine präzis kohärente Formulierung in frei anmutender Form. Die ev. Kirchengemeinde der Markuskirche in Köln-Porz ist weithin bekannt für ihre Kirchenmusik und Konzerte. Darum liegt ein besonderer Augenmerk auf dem Saal der für Proben und Aufführungen zu Verfügung steht. Die Markuskirche und das Gemeindehauses berühren an der spannungsreichsten Stelle mit dem Saal. Der Saal ist als räumliches und akustisches Highlight des Gemeindehauses geplant. Seine trichterartige Form verdient er der Giebelscheibe der Kirche. Ein großzügiges Portal verbindet den Kirchenraum mit dem neuen Saal. Dieses Portal öffnet den direkten, effektvollen und klimatisch geschützten Weg in die Kirche.